DeAndre Jordans Rückzieher hat Mark Cuban tief getroffen.
Der Eigentümer der Dallas Mavericks sah sich schon als Gewinner des NBA-Transfersommers, stattdessen muss er Dirk Nowitzki nun erneut mit Spielern vom Wühltisch umgeben.
Entsprechend will er auch nichts von der Entschuldigung des alten und neuen Centers der Los Angeles Clippers wissen. Mehr noch: er will ihn nicht einmal mehr kennen.
„Wer?“, antwortete Cuban bei Yahoo Sports auf die Frage nach Jordan, dem besten Rebounder der Liga. „Es ist vorbei. Shit happens. Es interessiert mich nicht mehr. Wir schauen nach vorn. Was bringt es, über jemanden zu reden, an dessen Namen du dich nicht einmal mehr erinnerst?“, sagte Cuban trotzig.
Dirk Nowitzkis Team muss den Kader überholen, der dicke Fisch Jordan springt wieder aus dem Netz. D-Will kehrt mit Verspätung heim. Der neue Kader der Dallas Mavericks.
Cuban zweifelt an Entschuldigung
Jordan hatte den Mavericks erst sein Ja-Wort für einen Wechsel nach Texas gegeben, ehe er es sich doch anders überlegte und einen neuen Vierjahresvertrag über 88 Millionen Dollar akzeptierte.
Danach war der Center abgetaucht und hatte nicht auf Cubans Nachrichten reagiert. Die öffentliche Entschuldigung via Twitter kam dementsprechend auch nicht gut an.
„Wann ist eine Entschuldigung keine Entschuldigung? Wenn du sie nicht selbst schreibst. Nächste Frage“, schrieb Cuban beim Kurznachrichtendienst „Cyber Dust“ und unterstellte Jordan Unaufrichtigkeit.
Kampfansage an den Rest der NBA
Mit den Verpflichtungen von Wes Matthews und Zaza Pachulia und der sich anbahnenden Heimkehr von Deron Williams nach Dallas sieht Cuban sein Team für die Saison 2015/16 dennoch gut gerüstet.
Natürlich könnten die Mavericks die Playoffs erreichen. Es werde noch ein „Center mit Block-Qualitäten“ gesucht – JaVale McGee und Kevin Seraphin sind wohl heiße Kandidaten.
Die Heat bereinigen laut Coach Spoelstra "viele Dinge im Backcourt". Neu in Florida ist Beno Udrih. L.A. gibt Metta World Peace eine neue Chance. Der NBA-Transfermarkt.
„Wir wurden jedes von Dirks Jahren in Frage gestellt und haben etwas auf die Beine gestellt. Wir haben nie mehr als 40 Spiele verloren. Wir denken uns etwas aus. Wir haben Ressourcen“, sagte Cuban.