Da hat jemand aber viel Sinn für Humor!

Spencer Dinwiddie hat bei den Washington Wizards einen Drei-Jahres-Vertrag über 62 Millionen Dollar unterschrieben.

Wie in der NBA üblich, hat sich der Point Guard, der die vergangenen fünf Spielzeiten bei den Brooklyn Nets verbrachte, einige Extra-Prämien zusichern lassen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Darunter ist auch die Vereinbarung über eine Meisterprämie, sollte der 28-Jährige mit den Wizards einen Ring holen. Dafür würde ihm die Franchise genau einen Dollar zahlen. EINEN Dollar.

Wizards nicht einmal annähernd ein Titelkandidat

Bobby Marks von ESPN berichtete diesen Fakt in einem Instagram-Video und kam nicht umhin, sich köstlich über diese Vereinbarung zu amüsieren.

Dinwiddie weiß dabei sehr wohl, dass er diese Prämie zu 99 Prozent Prozent nie erhalten wird, da die Wizards wahrlich nicht zu den Titelfavoriten zählen. Allein in den vergangenen zehn Jahren verpasste man fünf Mal die Playoffs. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

In der vergangenen Spielzeit schied man immerhin in der ersten Runde mit 1:4 gegen die Philadelphia 76ers aus, was bereits als Erfolg gewertet werden kann. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Dinwiddie kann über zwei Millionen mit Prämien einnehmen

Sollte ihm mit den Wizards jedoch der große Coup gelingen, dürfte er sich insgesamt sogar über zusätzliche 1.071.001 Dollar freuen.

Denn neben dem einen Dollar Meisterprämie würde er 400.000 Dollar für das Erreichen der Finalserie bekommen. Die Eastern Conference Finals wären den Wizards 571.000 Dollar wert und das Erreichen der zweiten Runde immerhin noch 100.000 Dollar.

Dazu winken dem Mann aus Los Angeles 1.5 Millionen Dollar, wenn er mehr als 50 Spiele für die Wizards macht. In vier seiner sieben NBA-Spielzeiten übertraf Dinwiddie, der in seiner bisherigen Karriere im Schnitt knapp 13 Punkte erzielte, diese Grenze.

In der vergangenen Saison zog er sich allerdings in seiner dritten Saisonpartie für die Brooklyn Nets einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Saison aus.

Bleibt er diesmal halbwegs verletzungsfrei, sollte er aber zumindest diesen Bonus einstreichen können. Mit der “lukrativen” Titelprämie wird es wohl etwas schwieriger werden.