Er kann es kaum erwarten: Dirk Nowitzki ist Feuer und Flamme, wenn es um die Christmas Games der NBA in gut zwei Wochen in Dallas geht. (NEWS: Rolle im DBB-Team? Das sagt Nowitzki)
„Es ist natürlich eine Ehre, am Christmas Day spielen zu dürfen, da will man seine Stadt, sein Team gut repräsentieren und gewinnen“, sagte die deutsche Basketball-Legende Nowitzki in einer digitalen Medienrunde, an der auch SPORT1 teilnahm.
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Der 43-Jährige hat Dallas und „seine“ Mavericks aber natürlich auch grundsätzlich fest im Blick – und schwärmt in höchsten Tönen von seiner früheren Franchise und dessen Superstar Luka Doncic.
NBA Christmas Day Games: Das sagt Dirk Nowitzki
„Für mich steht Luka natürlich ganz oben auf der Liste, weil er gerade einmal 22 Jahre alt ist. Er hat immer noch Luft nach oben und viel zu lernen“, sagte Nowitzki. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)
Und fügte an: „Dabei hat er schon heute kaum Lücken in seinem Spiel, er ist kreativ, kann das Spiel lesen, den Ball verteilen, scoren – egal von welcher Position auf dem Court. Und das in seinem Alter, das ist unglaublich.“
Für Dirkules gebe es in der NBA „eine Menge internationaler Superstars, aber für mich hat Luka am meisten Upside.“
Auch der bisherige Verlauf der Mavs-Spielzeit sei eng verknüpft mit Doncic und dessen verletzungsbedingten Ausfällen: „Wenn Luka zurückkommt, können wir einen Lauf hinlegen. So eine Saison hat immer Aufs und Abs. Das Ziel sind die Playoffs und der Heimvorteil.“
Superstar Luka Doncic (r.) brach bereits manchen Rekord von Dirk Nowitzki
Nowitzki über Doncic und Mavericks-Treue
So oder so: Nowitzki selbst wird der Franchise eigenen Angaben zufolge immer verbunden bleiben.
Der Erfolge und der gemeinsamen stets harmonischen Vergangenheit wegen, wie er unterstrich: “Mark (Cuban, Teambesitzer, Anm. d. Red.) und die Fans waren immer sehr loyal zu mir. Das hat es mir leichtgemacht, hier zu bleiben und ein ‚Maverick for life‘ zu bleiben.“
Er habe von vielen Menschen erfahren, „dass sie wertschätzen, was ich für diese Stadt und die Organisation geleistet habe, das macht mich natürlich extrem stolz“, meinte der gebürtige Würzburger, der mit Dallas 2011 NBA-Champions geworden war.
Er sei kürzlich „über den Nowitzki Way gefahren, das ist surreal. So wird es mir auch gehen, wenn mein Trikot unter der Hallendecke hängt und irgendwann auch die Statue vor dem American Airlines Center steht“, meinte der Deutsche über die Tatsache, die ihn noch immer fassungslos macht.
Er fühle sich auch geehrt angesichts der Pläne der Mavs, eine Statue für ihn zu errichten: “Das ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist.“ (DATEN: Alle Tabellen der NBA)
Kein Wunder, dass ein Fortgang von den Mavs demnach auch nie wirklich im Raum stand:
„Der einzige Grund, warum ich vielleicht irgendwann gewechselt wäre, wäre wenn wir nicht die Championship gewonnen hätten und ich irgendwo einen Ring hätte jagen wollen. Ich bin mir nicht sicher, ob es so weit gekommen wäre“, sagte frühere MVP.
„Aber zum Glück haben wir 2011 gewonnen und ich musste das nie machen. Ich bin sehr glücklich, wie es am Ende gelaufen ist.“
Diese Namen stehen auf Nowitzkis Top 75
Amüsantes gab Nowitzki hinsichtlich seiner persönliche Top-75-Liste preis, auf die er sich selbst dem Vernehmen nach zwar nicht setzte, der er offiziell aber dennoch angehört (“Es ist eine riesige Ehre, dass ich ein Teil der Top 75″).
Er habe „drei Abende lang bestimmt jeweils drei bis vier Stunden“ mit seiner Liste verbracht, auf der am Ende trotzdem mancher Megastar von heute und einst fehlte.
- Deutsche Fans können die NBA Christmas Day Games der 75. Jubiläumssaison am 25. Dezember ab 18:00 Uhr auf DAZN oder über den NBA League Pass live verfolgen.
„Nur die Nummer 1 war klar, Michael Jordan wird immer der GOAT für mich sein. Mich selbst habe ich übrigens nicht auf die Liste gesetzt“, scherzte Nowitzki. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Angesprochen auf seine All-Time Starting Five aus internationalen Stars, meinte der einstige Scorer mit dem legendären seinen einbeinigen Fadeaway: „Tony Parker fällt mir als großartiger Point Guard ein.“
Nowitzki scherzt über Michael Jordan
Auch „Peja Stojakovic war für mich einer der besten Shooter aller Zeiten“, so Nowitzki weiter, der überdies Arvydas Sabonis, Drazen Petrovic, Toni Kukoc und Und Detlef Schrempf erwähnte.
Apropos Parker: Auch an seine texanische Rivalität mit dessen Team aus San Antonio erinnerte sich die NBA-Ikone gern zurück: „Einer der größten Siege meiner Karriere ist immer noch Spiel 7 in 2006, als wir die Spurs in Overtime geschlagen haben und ich den Drive und And-One zur Verlängerung versenkt habe. Das werde ich niemals vergessen.“
Michael Jordan gilt als der vielleicht beste Basketball-Spieler der Geschichte. Im März 1990 zeigte MJ im Trikot der Chicago Bulls, wieso er diesen legendären Status innehat.
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