Knicks dominieren Hawks in Spiel 5 und holen sich den Matchball
Die New York Knicks haben in Spiel 5 der ersten Playoff-Runde gegen die Atlanta Hawks ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem souveränen 126:97-Heimsieg im Madison Square Garden übernahmen die Knicks nicht nur die Führung in der Best-of-Seven-Serie, sondern meldeten auch ihren Anspruch auf den Einzug in die nächste Runde eindrucksvoll an. Vor allem Jalen Brunson ragte mit 39 Punkten heraus und führte sein Team in einer Partie an, in der New York von Beginn an die Kontrolle hatte.
Frühe Kontrolle der Knicks
Anders als in den umkämpften Spielen zuvor ließen die Knicks diesmal keinerlei Zweifel daran, wer das Spiel diktieren würde. New York startete hochkonzentriert, traf seine Würfe mit guter Quote und setzte Atlanta früh unter Druck. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber einen zweistelligen Vorsprung, den sie bis zur Halbzeit auf 64:48 ausbauten.
Entscheidend war dabei nicht nur die offensive Effizienz, sondern auch die physische Präsenz der Knicks. Sie bestimmten das Geschehen in der Zone, kamen immer wieder zu einfachen Punkten am Brett und nahmen den Hawks früh das Tempo aus dem Spiel. Atlanta musste dadurch deutlich häufiger im Halbfeld angreifen, was den Rhythmus der Offensive spürbar störte.
Brunson als prägende Figur
Jalen Brunson war einmal mehr der Spieler, an dem sich die Partie orientierte. Der Guard erzielte 39 Punkte bei sehr effizientem Wurfverhalten und steuerte zusätzlich acht Assists bei, bei nur einem Ballverlust. Besonders im Schlussviertel setzte er die entscheidenden Akzente und sorgte dafür, dass Atlanta nie ernsthaft zurück ins Spiel fand.
Brunson übernahm in den entscheidenden Momenten Verantwortung, als die Hawks noch einmal auf eine Wende hofften. Mit seinen Aktionen im Eins-gegen-eins, seinem Zug zum Korb und seiner Ruhe im Aufbau gab er den Knicks genau jene Stabilität, die Playoff-Spiele in dieser Phase verlangen. Seine Leistung war nicht nur statistisch stark, sondern auch in ihrer Wirkung auf das Spielgeschehen überragend.
Unterstützung von den Nebenrollen
Neben Brunson überzeugten auch mehrere Mitspieler auf New Yorker Seite mit wichtigen Beiträgen. OG Anunoby brachte 17 Punkte und zehn Rebounds ein, während Karl-Anthony Towns mit 16 Punkten und 14 Rebounds ebenfalls stark in Erscheinung trat. Damit hatten die Knicks nicht nur ihren Go-to-Player, sondern auch genügend Breite, um Atlanta auf mehreren Ebenen zu überfordern.
Gerade diese Vielseitigkeit machte den Unterschied. New York war nicht von einer Einzelperson abhängig, sondern bekam aus mehreren Reihen stabile Leistungen, die das Spiel über die gesamte Distanz trugen. So konnte der Favorit den Druck konstant hochhalten, ohne in Phasen merklich nachzulassen.
Hawks finden keine Antworten
Für die Atlanta Hawks wurde Spiel 5 schnell zu einem Abend voller verpasster Chancen. Zwar versuchten sie phasenweise, in Reichweite zu bleiben, doch die Knicks ließen keine längeren Läufe zu. Vor allem von jenseits der Dreierlinie fanden die Gäste zu selten ihren Rhythmus und scheiterten insgesamt daran, genügend offensive Lösungen zu erzwingen.
Atlanta hatte bereits in der Serie gezeigt, dass es in engen Endphasen gefährlich werden kann, doch dieses Mal fehlte die nötige Durchschlagskraft. Die Knicks kontrollierten die Rebounds, verteidigten die Transition und zwangen die Hawks immer wieder zu schwierigen Würfen im Set Play. Genau dort offenbarte Atlanta seine Probleme, wenn das Spiel nicht über Tempo und offene Abschlüsse läuft.
Bedeutung für die Serie
Mit dem 3:2 in der Serie haben die Knicks nun den klaren Vorteil auf ihrer Seite. Nach einem Spielverlauf, in dem New York über fünf Partien bereits mit insgesamt 54 Punkten vorne liegt, ist der Eindruck entstanden, dass die Knicks das insgesamt reifere und konstantere Team sind. Dass die Serie dennoch noch nicht entschieden ist, liegt vor allem an den knappen Hawks-Erfolgen in den vorherigen Spielen.
Für die Hawks bleibt Spiel 6 nun eine echte Drucksituation. Atlanta muss reagieren, offensiv deutlich effizienter werden und zugleich defensiv eine Lösung gegen Brunson finden. Die Knicks hingegen können mit dem Selbstvertrauen eines dominanten Auftritts und dem Wissen in die nächste Partie gehen, dass sie die Serie mit einem weiteren Sieg beenden können.