Der deutsche Basketball-Profi Ariel Hukporti hat mit den New York Knicks per Rekordsieg das Viertelfinale der NBA-Playoffs erreicht. In Spiel sechs der Achtelfinalserie gelang mit dem 140:89 bei den Atlanta Hawks der entscheidende vierte Sieg zum 4:2 in der Best-of-Seven-Serie – es war der höchste Playoff-Erfolg in der Franchise-Geschichte. In der nächsten Runde kommt es zum Duell mit Rekordmeister Boston Celtics oder den Philadelphia 76ers, die nach dem 106:93-Heimsieg den 3:3-Ausgleich schafften.

Superstar Nikola Jokic dagegen ereilte mit den Denver Nuggets das überraschend frühe Aus. Der Meister von 2023 scheiterte nach dem 98:110 bei den Minnesota Timberwolves mit 2:4. Minnesota bekommt es jetzt mit den San Antonio Spurs (4:1 gegen die Portland Trail Blazers) um Victor Wembanyama zu tun. Jokic war mit 28 Punkten bester Werfer der Nuggets, erzielte neun Rebounds und zehn Assists. Übertrumpft wurde er nur von Minnesotas Jaden McDaniels (32/10/3).

In Atlanta konnten es sich die Knicks leisten, im Schlussabschnitt angesichts einer 61-Punkte-Führung ihre Stars zu schonen. Die Halbzeitführung mit 47 Punkten war ein Playoff-Rekord. Ergänzungsspieler Hukporti kam in 12:13 Minuten auf dem Parkett auf drei Punkte und vier Rebounds. Topscorer war Ogugua Anunoby mit 29 Zählern.

Hawks-Spieler Dyson Daniels und New Yorks Mitchell Robinson wurden nach einem Handgemenge 4:39 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit des Feldes verwiesen. Spielerkollegen und Trainer hielten die Streithähne zurück und verhinderten Schlimmeres, als sich die Auseinandersetzung in Richtung der Zuschauer am Spielfeldrand ausbreitete.

In Philadelphia trumpfte Tyrese Maxey mit 30 Punkten auf. Das entscheidende siebte Spiel in der Serie gegen Boston findet am Samstag (22.00 Uhr) statt.