Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer und die Seattle Kraken haben im Play-off-Viertelfinale der NHL wieder die Führung übernommen.
Das Team um den deutschen Goalie setzte sich im dritten Spiel der best-of-seven-Serie gegen die Dallas Stars mit 7:2 durch, Grubauer parierte dabei 24 von 26 Schüssen auf sein Tor.
Die Vorentscheidung fiel bereits im zweiten Drittel, als die Kraken fünf ihrer sieben Treffer erzielten. Und auch Grubauer mit teils spektakulären Saves seinen Teil in dieser Phase bei. Den Gegentreffer von Mason Marchment zum zwischenzeitlichen 1:4 (29.) konnte der Deutsche zwar nicht verhindern, aber mit Paraden gegen Roope Hintz und Jason Robertsons bewahrte er sein Team vor weiteren Gegentoren.
Dementsprechend gab es auch Lob von Kraken-Headcoach Dave Hakstol. „Das Team punkten – und es kann haufenweise punkten. Dazu können die ganzen erfahrenen Spieler für ein Momentum sorgen, so wie Grubauer. Er war in dieser Phase (2. Drittel, Anm. d. Red.) der Schlüssel zum Sieg für uns“, sagte der 54-Jährige bei CBS Sports.
In der Serie führt Seattle nun mit 2:1, das vierte Spiel findet in der Nacht zu Mittwoch statt.
Florida Panthers auf Kurs Conference Finals
Die Florida Panthers stehen derweil nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Toronto Maple Leafs kurz vor dem Einzug in die nächste Runde. In der Viertelfinalserie führen die Panthers nun mit 3:0 und könnten in der Nacht zu Donnerstag zum ersten Mal seit 1996 das Finale der Eastern Conference erreichen.
Die New Jersey Devils meldeten sich in ihrer Serie gegen die Carolina Hurricanes zurück. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewannen die Devils in eigener Halle 8:4, sie verkürzten in der Serie damit auf 1:2.