Thomas Dreßen ist fremdgegangen! Das frühere Wintersport-Ass hat sich auf für ihn ungewohntes Terrain begeben und beim Ötztaler Rad-Marathon mitgemacht.

Diesen wollte der 30-Jährige unbedingt unter zehn Stunden absolvieren – und das gelang ihm auch.

Dreßen: „Es war so brutal“

„Es war so brutal. Ich habe so viele Sachen heute erlebt und mich selber kennengelernt. Auf halber Strecke am Jaufenpass dachte ich mir, wie soll ich das noch aufs Timmelsjoch schaffen? Am Ende bekam ich auch Krämpfe. Schon beim Start war ich extrem angespannt und hatte einen zu hohen Puls“, scherzte Dreßen, 2018 Sieger des legendären Hahnenkamm-Rennes in Kitzbühel.

In 9:40.59 Stunden blieb Dreßen am Ende klar unter der von ihm anvisierten Zeit.

Weitere Wintersport-Asse am Start

Neben dem Deutschen waren noch weitere Ex-Athleten aus dem Wintersport am Start. Der Südtiroler Manfred Moelgg (7:46.59,9 Stunden) landete auf dem 95. Platz, ebenfalls stark waren der ehemalige Speedfahrer Werner Heel (8:58.03,4 Stunden) sowie der frühere Biathlet Dominik Landertinger (9:13.49 Stunden) unterwegs.

Der Ötztaler Rad-Marathon führt über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter sowie vier Alpenpässe von Tirol und Südtirol und wieder zurück.