Die deutschen Kombinierer haben zum Abschluss des Weltcup-Heimspiels in Schonach praktisch keine Chance mehr auf einen Spitzenplatz. Als bester DSV-Starter kam der Team-Olympiazweite Manuel Faißt im Sprungdurchgang von der Langenwaldschanze nur auf Platz 17 und geht mit 1:46 Minuten Rückstand auf den klar führenden Norweger Jarl Magnus Riiber in den Langlauf ab 13.15 Uhr.
Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) liegt auf Platz 18 (+1:50), ansonsten schaffte nur Simon Mach (Buchenberg) aus der zweiten deutschen Reihe als 19. (+1:50) den Sprung in die Top 20. Vizeweltmeister Julian Schmid als 26. und der einstige Rekordweltmeister Johannes Rydzek (beide Oberstdorf) als 27. liegen weit zurück.
Riiber setzte sich mit einem Sprung auf 103,5 m deutlich an die Spitze und startet mit 32 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Jörgen Graabak. Der 65. Weltcup-Sieg ist dem Topstar kaum noch zu nehmen.
Pyeongchang-Olympiasieger Fabian Rießle sprang im letzten Weltcup-Wettkampf seiner Karriere hinterher und kam mit 75,5 m auf den vorletzten Platz unter 52 Startern. „Ich hatte schon auf dem Balken Tränen in den Augen. In der Loipe werde ich aber noch einmal richtig schnell laufen“, sagte der Schwarzwälder.
Bei den Frauen geht Vizeweltmeisterin Nathalie Armbruster (Kniebis) nach ihrem dritten Platz am Vortag mit einer erneuten Podestchance in den Langlauf ab 14.00 Uhr. Die 18-Jährige liegt nach dem Springen auf Platz drei und hat 40 Sekunden Rückstand auf die führende Norwegerin Mari Leinan Lund, die bereits am Samstag gewonnen hatte.