Philipp Raimund hat bei der Qualifikation zum Springen in Innsbruck für einen Schreckmoment gesorgt. Die deutsche Hoffnung bei der Vierschanzentournee krachte nach seinem Sprung im Auslauf in die Bande.
Der 25-Jährige konnte direkt danach aber schon über die Szene schmunzeln und beruhigte auch den ZDF-Experten Severin Freund: „Da sind wir mal froh, dass er drüber lachen kann. Der Techniker sieht es aber bestimmt nicht gerne und denkt sich nur: ‚Die armen Ski.‘ Aber gut.“
Schrecksekunde für Raimund
Mit seinen 116,5 Metern bei schwierigen Bedingungen schaffte Raimund den 16. Platz in der Quali für den Wettkampf am Sonntag (ab 13.30 Uhr im Ticker).
Im Auslauf, der in Innsbruck untypisch wieder bergauf geht, ließ die Konzentration dann nach. Raimund donnerte in die Bande, die daraufhin zu Bruch ging. „Ich habe da oben mal kurz die Bande mitgenommen. Mir geht es soweit gut. Ich hoffe, das bleibt auch den Rest des Abends so“, sagte Raimund.
Er liegt in der Tournee-Wertung aktuell mit 566,6 Zählern nach der Hälfte der Springen auf Rang sechs.
Zum Podest ist es nicht weit. Der Drittplatzierte Stephan Embacher aus Österreich liegt nur 11,7 Punkte weiter vorne. Das sind umgerechnet bei gleichen Bedingungen sechs Meter.