Der brasilianische Superstar Neymar hat bei Paris Saint-Germain in den vergangenen Wochen viel Kritik abbekommen.

Von den Medien, von Experten und auch von Vereinslegenden. Anders als in der Vergangenheit spielte der 29-Jährige die Vorwürfe von außen nun betont herunter. „Kritik ist normal. Ich spiele seit 15 Jahren professionell Fußball und es lässt mich kalt“, sagte er nach dem 2:1-Sieg von PSG gegen Lille in der Ligue 1.

Am Mikrofon von Amazon Prime Video sagte er trocken: „Der wichtigste Kritiker bin ich selbst.“

Eine auf den ersten Blick recht banale Aussage, die aber doch aufhorchen lässt. Schließlich ist Neymar durchaus dafür bekannt, dass er sich über öffentliche Vorwürfe ganz gerne mal beschwert. Zuletzt hatte er sogar laut darüber nachgedacht, seine Nationalmannschaftskarriere nach der WM 2022 zu beenden.

Kritik? So sieht es Neymar

Gedanken ans Ende kamen ihm, weil er in der Öffentlichkeit immer wieder einstecken musste.

Hat er nun eine neue Perspektive gefunden? Neymar: „Ich muss wissen, was ich auf dem Platz für mein Team machen muss. Die da draußen wissen nicht, was im Inneren passiert. Sie wissen nicht, was wir tun.“ Soll wohl heißen: Die Kritiker bekommen nicht mit, wie hart hinter den Kulissen am Erfolg gebastelt wird.

Das Spiel gegen Lille war – wie Neymar zugab – allerdings ein schwieriges. Nicht nur die Auswechslung von Lionel Messi zur Halbzeit trübte das Bild. „Wir wussten, dass dieses Team es uns schwer machen wird. Sie sind gut, aber wir haben bis zum Ende gekämpft und die Tore gemacht. Gute Team-Leistung.“

Auf voller Linie überzeugten die PSG-Stars aber wieder einmal nicht – die Kritik wird also womöglich vorerst anhalten.