Nach dem Sprung in die Playins der Basketball Bundesliga (BBL) haben die VET-Concept Gladiators Trier auch das Viertelfinalticket gelöst und fordern Meister Bayern München. Der Aufsteiger setzte sich im Entscheidungsspiel gegen die Rostock Seawolves mit 76:69 (47:43), damit schaffte es der Klub gleich im ersten Anlauf in die Playoffs. Die Best-of-five-Serie gegen Hauptrundensieger Bayern beginnt am Sonntag (16.30 Uhr/Dyn) in München, Trier ist krasser Außenseiter.
Trier habe sich den Sieg „erkämpft aber auch erspielt“, sagte Trainer Jacques Schneider: „Wir haben Big Plays in den wichtigen Momenten gemacht, unsere Defense stand sehr gut, und mit diesen Fans im Rücken ist alles möglich. Mit dieser Unterstützung wollen wir als absoluter Außenseiter in den Playoffs für weitere Überraschungen sorgen.“
Trier hatte sein erstes Playin-Spiel am Dienstag gegen Rasta Vechta verloren (83:111), nutzte aber die zweite Chance. Vechta trifft in der ersten Runde auf Alba Berlin, Tabellenzweiter der Hauptrunde. Rostock hatte die MHP Riesen Ludwigsburg im Duell Neunter gegen Zehnter ausgeschaltet (91:71), schaffte es aber nicht ins Viertelfinale.
Rostock hatte in TJ Crockett Jr. (22 Punkte) den besten Werfer des Abends in seinen Reihen, es half nichts. Für Trier kamen Jordan Roland und Steven Ashworth auf jeweils 14 Punkte. – Das Viertelfinale im Überblick:
Bayern München (1.) – VET-Concept Gladiators Trier (8.)
Alba Berlin (2.) – Rasta Vechta (7.)
BMA365 Bamberg Baskets (3.) – ratiopharm Ulm (6.)
Telekom Baskets Bonn (4.) – Fitness First Würzburg Baskets (5.)