Der skandalumwitterte Klubbesitzer Donald Sterling steht endgültig vor dem Verlust seiner Los Angeles Clippers.

Ein Gericht hatte am Freitag eine einstweilige Verfügung des 80-Jährigen abgewiesen, mit der er den Verkauf des Teams aus der NBA abwenden wollte.

„Es gibt für dieses Gericht keinen Grund, den Fall noch einmal aufzurollen“, sagte ein Sprecher.

Damit steht einem Verkauf des Teams an den ehemaligen Microsoft-Boss Steve Ballmer für die Rekordsumme von zwei Milliarden Dollar (rund 1,49 Milliarden Euro) anscheinend nichts mehr im Wege. Allerdings können Sterlings Anwälte noch Einspruch einlegen, eine endgültige Entscheidung könnte in der nächsten Woche fallen.

Bereits Ende Mai hatte sich Sterlings in Scheidung lebende Gattin Shelly mit Ballmer auf den Deal geeinigt.

Eine frühere Klage Donald Sterlings war Ende Juli abgewiesen worden. „Wir haben dieses Verfahren gewonnen, weil Donald Sterling auf einem egoistischen Kreuzzug ist, um die Clippers zu zerstören, wenn er sie nicht behalten darf“, sagte Ballmers Anwalt Adam Streisand.

Sterling, der nach rassistischen Äußerungen zum Verkauf der Clippers gedrängt wurde, ist laut Aussagen von Medizinern bereits vor drei bis fünf Jahren an Alzheimer erkrankt.

In der Folge wurde er von Gutachtern für unzurechnungsfähig erklärt.

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