Noch immer gilt der 23. Juni 2005 in Bamberg als sportlicher Feiertag.

Nach der Insolvenz des TTL Bamberg stand die Frankenstadt als Basketballstandort vor dem Aus – die Lizenz für die höchste Spielklasse war bereits an die Liga zurückgegeben worden.

Doch angeführt von Manager Wolfgang Heyder sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurde aus Trümmern binnen sechs Jahren ein Meisterteam geformt.

Mehr als zwei Stunden wurde die Mannschaft des damaligen Trainers Dirk Bauermann in der Halle gefeiert, ehe die Festlichkeiten in der Innenstadt weiter gingen.

Knapp 10.000 Anhänger bejubelten ihre Helden.

Das Ende einer Ära

Neun Jahre später stehen die heutigen Brose Baskets Bamberg zwar nicht vor den Trümmern ihrer Existenz, aber dennoch am Ende einer Ära.

Nach sechs Jahren und vier Meistertiteln musste Erfolgscoach Chris Fleming den Hut nehmen.

Wolfgang Heyder, letzter „Überlebender“ der Truppe von 2005, hat den Umbruch eingeleitet – und setzt dabei offenbar auf den Geist von damals.

Strelnieks lässt hoffen

Mit vielversprechendem Personal:

In der vergangenen Woche gaben die Bamberger die Verpflichtung des lettischen Nationalspielers Janis Strelnieks bekannt.

Der 24 Jahre alte Spielmacher wechselt vom ukrainischen Erstligisten Budiwelnyk Kiew in die Frankenmetropole und erhält einen Einjahresvertrag.

Erstmals seit dem Abgang von dessen alten Weggefährten Uvis Helmanis steht damit wieder ein Lette im Kader der Bamberger.

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