Die Rückkehr auf den Fußballplatz ist Neven Subotic (25) nach seinem Kreuzbandriss mittlerweile geglückt, doch der Sport ist nicht alles im Leben des Serben. Der Bundesliga-Star hat eine Stiftung gegründet, um Afrikaner, die in Armut leben, zu unterstützen. „Ich will zeigen, dass wir hier unser Glück oft gar nicht zu schätzen wissen“, berichtet der wiedergenesene Verteidiger im „Bild“-Interview.
Seinen Sommerurlaub nutzte Neven Subotic daher auch für eine Reise nach Äthiopien. „Die Kinder in Äthiopien sind total süß und die Menschen extrem lieb, obwohl sie von kaum etwas leben“, schwärmt der Nationalspieler. Die Stiftung ist vor allem darum bemüht, den Hilfsbedürftigen Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. Darum sei bei allen Projekten „auch immer ein Brunnen dabei.“
Der Dortmunder stellt auch heraus, was für eine Herzensangelegenheit die Organisation für ihn sei. Neven Subotic beantworte jede E-Mail selbst und „stecke sehr viel Energie“ in die ganze Sache. Und sein Engagement scheint noch lange nicht beendet zu sein. „Nach den Reisen nach Mosambik und Äthiopien will ich immer mehr. Das ist mein Hobby“, kündigt der Innenverteidiger weitere Reisen an. Einfach „nur am Strand liegen“ komme für ihn nicht in Frage.