Bitteres Aus für Gabriel Clemens

Die deutsche Nummer eins scheitert in der ersten Runde des World Matchplay mit 10:8 an Jonny Clayton.

Undankbar für Clemens: Er ist eigentlich im gesamten Match nicht schlechter als sein Gegner, verpasst allerdings insgesamt zu viele Chancen auf die Doppelfelder (8/22)

In den ersten vier Legs hat Clemens je Chancen ein Leg zu gewinnen, ließ allerdings alle Chancen liegen (0/8) und lag so früh 0:4 hinten. Von diesem Rückstand konnte er sich lange nicht mehr erholen. Auch eine Aufholjagd am Ende des Matches kam zu spät.

Und so reichte seinem Gegner eine durchschnittliche Leistung für den Erfolg. Im Achtelfinale trifft Clayton nun auf Dimitri Van den Bergh.

Van den Bergh ringt Smith nieder

Van den Bergh setzte sich spektakulär gegen Ross Smith durch.

Der World Matchplay Champion von 2020 triumphierten in einem hochklassigen Match mit 10:8. Gerade zu Beginn legten beide Spieler mit einem unglaublichem Niveau und Averages über 100 Punkten los.

Im Verlauf des Matches ließ zwar gerade das Scoring der beiden Kontrahenten etwas nach, aber gerade beim Finish auf die Doppel zeigten beide Spieler noch spektakuläre Highlights. So spielte Van den Bergh im achten Leg ein 117er-Finish zum 4:4-Ausgleich.

Ähnlich spektakulär glich Smith im 12. Leg zum 6:6 aus. Bei seinem 134er-Finish traf er zum Abschluss zweimal in Folge die Doppel 20. Insgesamt war Van den Bergh aber der konstantere Spieler mit 101,24 Punkten im Average und einer Doppelquote von 50 Prozent. Mit einem erneut spektakulären 12-Darter holte er sich im 18. Leg den verdienten 10:8-Erfolg.

Barney gegen Searle chancenlos

Nicht den Hauch einer Chance hatte bei seinem World-Matchplay-Comeback Raymond van Barneveld.

Der Niederländer, der erstmals seit 2018 wieder in Blackpool am Start war unterlag Ryan Searle deutlich mit 4:10.

Van Barneveld konnte mit dem überragenden Niveau von Searle nur in der Anfangsphase des Matches mithalten. Danach zog der Engländer mit einem überragenden Scoring (105.19) und einer starken Doppelquote (48 %) davon.

Einzig im 13. Leg zeigte er kurz Nerven, als er insgesamt fünf Matchdarts liegen ließ. Ein Leg später machte er dann aber mit seinem siebten Matchdart den 10:4 Erfolg perfekt.

Im Achtelfinale trifft Searle nun auf Peter Wright der sich nach einem Stotterstart und 0:2-Rückstand, sehr souverän mit 10:4 gegen Andrew Gilding durchsetzte.

Die Spiele der Abendsession im Überblick:

Dimitri Van den Bergh – Ross Smith 10:8

Ryan Searle – Raymond van Barneveld 10:4

Peter Wright – Andrew Gilding 10:4

Jonny Clayton – Gabriel Clemens 10:8