Zahlt Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen im Transfer-Sommer den Preis für seine bislang herausragende Saison?
Vor dem Topspiel gegen den FC Bayern (am Samstag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) warnte Trainer-Legende Felix Magath im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1, dass die Werkself gleich mehrere Leistungsträger an den Rekordmeister verlieren könnte.
„Ich gehe davon aus, dass in der nächsten Saison der ein oder andere Leverkusener in München spielt“, sagte der frühere Bayern-Meistercoach am Sonntag im Dopa – und ergänzte vielsagend lächelnd: „Die Bayern haben die freie Auswahl, die könnten ja fast jeden nehmen.“
Ballack und viele andere einst von Leverkusen zu Bayern
Trainer-Veteran Magath weiß aus eigener Erfahrung, dass Bayern der nationalen Konkurrenz oft Stars abspenstig gemacht hat, um sich selbst zu stärken und den Rivalen zugleich zu schwächen.
Leverkusen war schon mehrfach betroffen, in besonderer Erinnerung blieb der Doppel-Transfer von Michael Ballack und Zé Roberto nach der dramatischen Bayer-Saison 2002 mit den Vize-Titeln in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Champions League.
Auch diverse andere Leistungsträger – Jorginho, Lucio, den zwischenzeitlich zu Bayer verliehenen Toni Kroos – holte sich der Rekordmeister einst aus Leverkusen.
Effenberg nennt vier potenzielle Namen
Während Magath im Dopa keine Namen nannte, äußerte SPORT1-Experte Stefan Effenberg konkretere Ideen, wer nun aus dem Team von Xabi Alonso für Bayern interessant werden könnte.
Bayer Leverkusen verzückt weiterhin die Liga. Die Runde im STAHLWERK Doppelpass stellt sich die Frage, welcher Spieler der Werkself bei Bayern in der Startelf stehen würde.
„Ich nenne eine Zahl und zwar die vier“, startete der 55-Jährige seine Erläuterung und führte weiter aus: „Ich sage, dass vier Spieler tatsächlich das Potenzial haben, bei Bayern zu spielen.“
Dazu zählen für Effenberg Innenverteidiger Jonathan Tah, Außenverteidiger Alejandro Grimaldo sowie die Mittelfeldspieler Granit Xhaka und Florian Wirtz. „Das sind vier Spieler, die bei Bayern München in der ersten Elf spielen würden“, ist Effenberg sicher.