EA Sport hat nicht gerade den Ruf eines Vorzeige-Unternehmens inne. Die Häufigkeit der Fehler bzw. der nur schwer nachvollziehbaren Entscheidungen innerhalb des FIFA-Kosmos überrascht allerdings doch. Nun hat der amerikanische Konzern einmal mehr den Unmut der Pro-Szene auf sich gezogen. Auslöser dafür ist das Datum des vierten FGS-Qualifiers.

EA Sports erzürnt die Pros

Über das gesamte Jahr hinweg veranstaltet EA insgesamt vier regionale Online-Qualifier, in denen sich die eSportler Punkte für die Playoffs erspielen können. In der Regel finden die Turniere über ein gesamtes Wochenende statt, sodass möglichst viele Spieler die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Nun gab der Publisher bekannt, das letzte Event erst an einem Montag starten zu lassen und erntete berechtigte Kritik.

Vor dem Start der Global Series waren die Termine für die ersten drei Online-Qualifier bereits im Rahmen eines Deep-Dive-Artikels auf der Webseite von EA Sports veröffentlicht worden. Daher überrascht es umso mehr, dass der finale Wettkampf jetzt unter Woche ausgetragen werden soll. Auf den Grund für die Entscheidung wurde nicht näher eingegangen.

Transparenz ist ein Fremdwort

Schon in der Vergangenheit sorgte fehlende Kommunikation seitens des Publishers für Probleme. Selbst in der laufenden Saison kam es bereits zu einem Zwischenfall. Während der dritten Rivals-Season, deren Endplatzierung über das Teilnehmerfeld des dritten FGS-Qualifiers bestimmt hatte, passte der amerikanische Konzern die zuvor festgelegten Bedingungen ohne Vorwarnung an.

Nachdem in der vorherigen Season lediglich 2250 Skill-Punkte für einen Startplatz beim Qualifikationsturnier benötigt wurden, korrigierte EA die Messlatte deutlich nach oben. Ganze 2375 Skill-Punkte stellten das neue Mindestziel dar, um sicher ein Ticket zu lösen. Auch hier erklärte das Unternehmen den Grund nicht. Eine Verkleinerung der Teilnehmerzahl erscheint in beiden Fällen zwar als logisch, rechtfertigt aber weder die Vorgehensweise noch die Art der Bekanntgabe.