Nach knapp zwei Stunden hatte Jannik Sinner seine erste Schicht absolviert: Der Dominator aus Südtirol hat bei den French Open einen ungefährdeten Auftaktsieg gefeiert. Der Weltranglistenerste bezwang den klaren Außenseiter Clément Tabur aus Frankreich am Dienstagabend 6:1, 6:3, 6:4.

Sinner eilte zuletzt von Erfolg zu Erfolg und ist als absoluter Topfavorit auf den Titel nach Paris gereist. 2025 bremste ihn erst Carlos Alcaraz in einem epischen Finale aus – der Spanier fehlt in diesem Jahr verletzungsbedingt, was Sinners Chancen noch einmal erhöht.

„Es ist ein ganz besonderes Turnier für mich, und es wird von Jahr zu Jahr besser. Letztes Jahr waren wir sehr nah dran“, hatte der 24-Jährige vor seinem ersten Auftritt gesagt. Nah dran reicht ihm nun nicht mehr. Sinner will seinen Karriere-Grand-Slam – den Sieg bei allen vier Major-Turnieren – vervollständigen.

Er kommt mit maximalem Selbstvertrauen. In Rom gewann der Italiener sein sechstes Masters in Serie nach den Triumphen in Paris (2025) sowie Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid in diesem Jahr.

Sein erster Herausforderer bei den French Open ist gemäß der Setzliste der deutsche Topspieler Alexander Zverev, den Sinner zuletzt gleich mehrfach sicher bezwang.