Nicht nur auf dem Platz versuchen saudi-arabische Klubs mit Stars aus Europa die Attraktivität der Liga zu steigern, sondern augenscheinlich auch an der Seitenlinie. Dabei könnte Al-Ettifaq hinsichtlich der Trainer der erste große Coup in diesem Sommer gelungen sein. Einem Medienbericht von Reuters zufolge hinterlegte der Verein bei Steven Gerrard ein Angebot.

Die Liverpool-Legende scheint auch nicht abgeneigt zu sein: So verdichten sich nach einem Bild, welches den 43-Jährigen an einem Flughafen in Saudi-Arabien zeigt, und einem Video, auf dem er vor dem Trainingszentrum Al-Ettifaqs zu sehen ist, die Anzeichen auf ein Engagement der Liverpool-Legende im Wüstenstaat.

Damit schlägt Gerrard wohl auch mögliche Angebote der Premier-League-Absteiger Leicester City und Leeds United aus. Laut einem Bericht der Sun war er mit beiden Klubs in Verbindung gebracht worden.

Der ehemalige Mittelfeldspieler stand zuletzt bei Aston Villa, seiner ersten Profistation als Trainer in England, als Verantwortlicher an der Seitenlinie. Doch vergangenen Oktober wurde Gerrard nach weniger als einem Jahr aufgrund eines schlechten Saisonstarts entlassen: Die Villans holten aus den ersten elf Ligaspielen lediglich neun Punkte.

Bei seinem ersten Engagement als Coach im Profibereich wusste er hingegen zu überzeugen. In seiner letzten Spielzeit bei den Glasgow Rangers feierte Gerrard ungeschlagen die Meisterschaft.

Nun soll er also den Tabellensiebten der abgelaufenen Pro-League-Saison zum Erfolg führen. Bei dieser Aufgabe baut der Engländer sicherlich auch auf die Dienste eines ehemaligen Bundesligaspielers: Ex-Mainzer Robin Quaison gehörte in der Spielzeit 2022/23 mit sechs Treffern – zweitmeisten im Kader – zu den Leistungsträgern von Al-Ettifaq.