Mittelfeldspieler Kevin Kampl vom Bundesligisten RB Leipzig hat mit Unverständnis auf Forderungen nach einer Entlassung von Trainer Domenico Tedesco in Sozialen Medien reagiert. „Das finde ich blödsinnig, muss ich ehrlich sagen. Wir haben jetzt drei Spiele gespielt“, sagte der 31-Jährige bei Sky. Der DFB-Pokalsieger hat nach zwei Unentschieden und einer Niederlage erst zwei Punkte auf dem Konto.
Kampl erinnerte derweil an die jüngsten Erfolge wie den Pokalsieg sowie die Qualifikation für die Champions League und nahm die Mannschaft in die Pflicht. „Wir haben uns teilweise in den Spielen auch nicht an den Matchplan gehalten oder sind vom Matchplan abgekommen im Verlaufe des Spiels“, so Kampl: „Das ist dann nicht die Schuld des Trainers, sondern da müssen wir Spieler uns der Verantwortung stellen und das besser machen.“
Kampl zeigte zudem Verständnis für die jüngste Kritik von Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der nach dem 2:2 gegen den 1. FC Köln am zweiten Spieltag von einem „beschissenen Start“ gesprochen hatte. „Wir setzen ja auch Ansprüche an uns selbst. Unser Anspruch ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Und dass Oli dann sauer ist, das kann ich absolut verstehen, weil wir genauso sauer sind“, sagte er: „Wir Spieler haben uns das auch nicht so vorgestellt.“ RB müsse „schleunigst wieder in die Spur finden und Punkte einfahren“.
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