Am 20, November ist es soweit, dann startet die Wüsten-WM in Katar. Welche DFB-Spieler es in den 26 Mann starken Kader von Hansi Flick schaffen, wird der Bundestrainer am 10. November bekannt geben.

Doch obwohl es nur noch knapp zwei Wochen bis zum Termin sind, hat Flick seine Liste offenbar noch längst nicht komplett – dies bestätigte nun sein Co-Trainer Danny Röhl bei t-online. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

„Das ist in Prozenten schwierig zu sagen“, sagte Röhl auf die Frage wieviel Prozent des Kaders fix sei. „Aber zwei Drittel der Spieler stehen circa fest. Beim Rest schauen wir auch nach Akteuren, die auf mehreren Positionen eingesetzt werden und daher ‚Hybridspieler‘ für uns sein können.

Ferner hielt es Röhl für möglich, dass auch einige gestandene Profis nicht auf den WM-Zug aufspringen könnten. „Klar, damit müssen wir rechnen. Es wird für einige Spieler schmerzhaft. Alle wollen mit Deutschland zur WM. Aber wir müssen überlegen, was für den Kader das Beste ist“, sagte er. Dabei spiele „nicht nur die taktische Funktion, sondern auch das Zwischenmenschliche. Dabei geht es um Teamführung, Energie und Stimmung.“

Springt Füllkrug noch auf den WM-Zug auf?

Hoffnung auf das Turnier in der Wüste (20. November bis 18. Dezember) machte Röhl Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Lukas Klostermann (RB Leipzig), die sich nach ihren Verletzungen im Aufbautraining befinden. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Während Wirtz nach seinem Kreuzbandriss im Mai unter der Woche erstmals wieder Teile des Mannschaftstraining bestritt, konnte Klostermann nach seiner im August erlittenen Verletzung am linken Syndesmoseband zuletzt wieder am Aufwärmprogramm teilnehmen.

Zu einer Nominierung von Werder Bremens Torjäger Niclas Füllkrug sagte Röhl knapp zwei Wochen vor der Kader-Bekanntgabe am 10. November: „Wenn wir jemanden für die letzten 20 Minuten brauchen, der ein Strafraumstürmer und immer für ein Tor gut ist, ist er natürlich eine Option.“

Dennoch, so Röhl, werde nach Spielen wie den Nations-League-Partien gegen Ungarn (0:1) und in England (3:3) im September „schnell nur darauf geschaut, wer im Sturm nicht dabei war.“ Allgemein sei die Strafraumbesetzung nicht so gewesen, „wie wir uns das vorgestellt haben.“ (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

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