Der WM-Fehlstart hat Lionel Messi und Argentinien auf dem Weg ins Endspiel in Katar geholfen – das zumindest behauptet der 35-Jährige nach dem 3:0-Sieg über Kroatien.
„Das war ein Test, und wir haben bewiesen, wie stark wir sind“, erklärte Messi am Dienstag. „Es hat uns geholfen, stärker zu werden und als Mannschaft zu wachsen“, meinte der PSG-Star im Rückblick auf die sensationelle 1:2-Pleite zum Auftakt gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien. (News: Messi-Szene geht um die Welt)
„Jedes Spiel war seitdem ein Finale, wir haben also fünf Finals gespielt – und sie alle gewonnen“, betonte der sechsmalige Weltfußballer und ergänzte mit Blick auf das Endspiel am Sonntag gegen den Titelverteidiger Frankreich oder die WM-Sensation Marokko: „Ich hoffe, dass wir das auch im Finale schaffen. Wir wissen, was wir draufhaben.“
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Messi selbst erzielte gegen Kroatien das 1:0 per Foulelfmeter (34.) und ließ mit insgesamt elf WM-Treffern den bisherigen argentinischen Rekordtorschützen Gabriel Batistuta hinter sich. Zudem traf sein junger Sturmkollege Julian Alvarez doppelt (39. und 69.), beim zweiten Mal nach genialer Vorarbeit von Messi.
„Wir haben eine intelligente, eine schlaue Mannschaft“, sagte der Kapitän, „wir wissen, wie man leidet, wann wir den Ball brauchen, wann wir pressen müssen, wann wir uns erholen müssen. Wir wissen, wie man das Spiel liest. Wir wissen in jedem Moment, was wir zu tun haben.“ (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)
Auch als Kroatien in den ersten 20 Minuten das Spiel bestimmte und den Ball weitgehend in den eigenen Reihen hielt, „waren wir nie verzweifelt“.
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Das Finale gegen Frankreich oder Marokko soll dann sein letzten WM-Spiel sein: „Ich bin sehr glücklich, meine Reisen zu WM-Turnieren mit meinem letzten Spiel in einem Finale zu beenden“, verkündete Messi. Was nicht heißen muss, dass er nun sofort Abschied aus der Nationalmannschaft nimmt.
Doch schon vor dem Endspiel am Sonntag im Lusail-Stadion von Katars Hauptstadt Doha erkannte der sechsmalige Weltfußballer: „Bis zur nächsten WM sind es viele Jahre, und ich glaube nicht, dass ich es bis dahin schaffe. Und es so zu Ende zu bringen, ist das Beste.“
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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)