Die Skilanglauf-Olympiasiegerinnen Victoria Carl und Katharina Hennig haben auch bei ihrem ersten Weltcup-Einsatz nach den Festtagen von Peking überzeugt, in den Freistilsprints von Lahti jedoch wie erwartet nicht in den Kampf um die Topplatzierungen eingreifen können.

Hennig (Oberwiesenthal) und Carl (Zella-Mehlis) qualifizierten sich für das Viertelfinale, schieden dort aber aus. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz 22 für Hennig und Rang 24 für Carl.

Beste Deutsche beim Sieg von Olympiasiegerin Jonna Sundling (Schweden) war Sprint-Spezialistin Coletta Rydzek, die das Halbfinale erreichte und letztlich Zwölfte wurde. Sofie Krehl (beide Oberstdorf) kam auf Platz 19.

Hennig und Carl hatten bei Olympia zunächst überraschend Silber in der Staffel und danach sensationell Gold im Teamsprint gewonnen.

Während die 26 Jahre alte Carl durchaus eine starke Einzel-Freistilsprinterin ist und 2019 in Seefeld WM-Fünfte war, hat Hennig (25) ihre Stärken auf den längeren Klassikstrecken. Erst einmal zuvor hatte sie im Weltcup das Viertelfinale in einem Freistilsprint erreicht und war im Dezember 2020 in Davos 29. geworden.

Bei den Männern gewann in Lahti Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo, der einzige deutsche Starter Janosch Brugger (Schluchsee) scheiterte als 41. in der Qualifikation. Am Sonntag stehen Klassikrennen über 10 (Frauen) und 15 km (Männer) an, Hennig hat dabei Podestchancen.