Fünfkämpfer Marvin Dogue vom OSC Potsdam geht mit Selbstvertrauen in das Weltcupfinale in Ungarn. Am Wochenende kämpft der 30-Jährige, der zuletzt seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, um Gold. „Ich versuche, in jeder Disziplin bei mir zu bleiben und meine Leistung abzurufen. Ich kenne ja mein Leistungsvermögen und wenn alles top ist, ist auch viel möglich“, sagte der Gesamtführende dem SID vor dem Wettkampf in Budapest.

Dogue führt das fünfköpfige deutsche Aufgebot in Budapest an. Neben ihm, der 2024 EM-Dritter und Olympia-Achter wurde, vertreten auch Moriz Klinkert und Fernand Mitterrand sowie bei den Frauen Cicelle Leh und Kim Spletzer den Deutschen Verband für Modernen Fünfkampf (DVMF). Dieser ist seit Jahren von Machtkämpfen an seiner Spitze gelähmt.

Von Fragen über die Zustände im Verband versuche sich Dogue „fernzuhalten und nicht darüber nachzudenken. In Potsdam habe ich gute Trainingsmöglichkeiten und versuche damit das Beste rauszuholen.“

Nach zwei 13. Plätzen in Kairo und Pasardschik (Bulgarien) übernahm mit seinem jüngsten Sieg in Budapest die Führung im Weltcup. „Die Ausgangsposition ist gut aber es ist trotzdem noch ein großes Stück Arbeit um ins Finale zu kommen“, sagte er nun.

Die Halbfinals finden bei den Frauen am Freitag und bei den Männern am Samstag statt. Die besten 18 von 36 qualifizieren sich für das Finale am Sonntag. Konkurriert wird in den Sportarten Fechten, Hindernislauf, Schwimmen und dem abschließenden Laser Run.

Die Weltmeisterschaft im Fünfkampf findet Ende August in Guiyang (China) statt. 2028 ist die Sportart auch bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles vertreten.