IOC-Sprecher Mark Adams hat den Eingriff chinesischer Sicherheitskräfte bei einer Live-Schalte des niederländischen TV-Senders NOS während der Olympia-Eröffnungsfeier in Peking als „unglücklichen Umstand“ umschrieben. (KOMMENTAR: Augen auf und durch)
„Jemand war da übereifrig. Diese Dinge passieren, es war ein einmaliger Ausrutscher“, sagte Adams auf einer Pressekonferenz am Samstag: „Wir versichern Ihnen, dass sie innerhalb der Blase ihrer Arbeit nachgehen können.“
Diesmal müssen wir ja auf Pita Taufatofua aus Tonga verzichten. Dafür gibt es aber Ersatz! Der Fahnenträger aus Amerikanisch Samoa trägt die Fahne auch mit freiem, eingeölten Oberkörper – und das bei minus 2 Grad.
Am Rande der Zeremonie am Freitagabend war es vor dem „Vogelnest“ zum Eklat gekommen.
NOS-Korrespondent Sjoerd den Daas wurde während eines Live-Gesprächs vor dem Nationalstadion von einem Sicherheitsbeamten bei der Arbeit gestört. Die Schalte konnte wenig später nachgeholt werden. Mit NOS habe man sich über den Vorfall ausgetauscht, sagte Adams: „Wir schauen nach vorne.“