Die Vorbereitung verlief holprig, der Auftakt in den Sandplatz-Grand-Slam teilweise auch: Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat bei den French Open letztlich locker die zweite Runde erreicht, dabei aber noch nicht geglänzt. Die viermalige Major-Siegerin, die in Paris noch auf einen Titel wartet, schlug die Spanierin Jéssica Bouzas Maneiro nach einer über weite Strecken fehlerhaften Leistung mit 6:4, 6:2.
Die Sand-Saison hatte für die Mitfavoritin aus Belarus nicht gut begonnen. Beim Turnier in Madrid scheiterte Sabalenka im Viertelfinale, in Rom sogar bereits in der zweiten Runde. Nun hofft sie auf eine deutliche Leistungssteigerung – am besten schon im kommenden Match gegen Linda Fruhvirtova oder Elsa Jacquemot am Donnerstag.
Auch weiter ist die Titelverteidigerin Coco Gauff aus den USA, die Sabalenka im vergangenen Jahr im Finale bezwang. Nach schwachem Start gegen ihre Landsfrau Taylor Townsend steigerte sich die 22-Jährige und gewann 6:4, 6:0.
Ein frühes Aus gab es hingegen für die französische Hoffnungsträgerin Lois Boisson, die im Vorjahr sensationell bis ins Halbfinale vorgestoßen war. Die 23-Jährige unterlag der an Position 22 gesetzten Russin Anna Kalinskaja 2:6, 2:6 und wird in der Weltrangliste massiv abrutschen.