Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl von den Pittsburgh Penguins hat am Dienstag die wichtigste Eishockey-Trophäe der Welt erstmals nach dem Triumph eines deutschen Kufencracks nach Deutschland gebracht.

Den Riesen-Pokal auf dem Beifahrersitz seines Wagens festgeschnallt, machte sich der 24-Jährige höchstpersönlich am Vormittag auf den Weg zu einem Empfang in seiner Heimatstadt Landshut.

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Mit dabei ist dann unter anderem auch Vater und Eishockey-Ikone Erich Kühnhackl.

Kühnhackl dritter deutscher Sieger

Tom Kühnhackl ist nach Uwe Krupp (1996) und Dennis Seidenberg (2011) erst der dritte Deutsche, der den Stanley-Cup erringen konnte. In der Finalserie der abgelaufenen Saison schlugen die Penguins die San Jose Sharks mit 4:2.

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Nach dem Triumph ist es nun jedem Spieler des Meisterteams erlaubt, den Pokal für einen Tag in seine Heimat zu holen. Krupp und Seidenberg verzichteten damals darauf, den Cup nach Deutschland zu bringen, da sie zu diesem Zeitpunkt ihren Wohnsitz in den USA hatten.