Am vergangenen Donnerstag verkündete die schwedische Skilangläuferin Lovisa Modig ihr Karriereende. Mit dem Spitzensport hat die 30-Jährige aber noch nicht vollends abgeschlossen.
Wie der öffentlich-rechtliche TV-Sender SVT berichtet, will Modig künftig in der Leichtathletik angreifen.
„Ich habe noch nie darüber nachgedacht, in Leichtathletik zu investieren. Aber im vergangenen Sommer war es wie ein ‚Verdammt, vielleicht habe ich das verpasst‘“, erklärte die ehemalige Langläuferin ihre Entscheidung.
Demnach plant Modig mit zwei bestimmten Leichtathletik-Disziplinen. „Ich werde mich vor allem auf 5.000 und 10.000 Meter konzentrieren“, kündigte sie an und ergänzte: „Ich habe das Gefühl, dass ich keine Marathonläuferin bin.“
Wechsel vom Langlauf zum Biathlon keine Seltenheit
Am zurückliegenden Wochenende hatte Modig bei den schwedischen Meisterschaften ihre letzten Wettkämpfe als Langläuferin absolviert. In der abgelaufenen Wintersportsaison war sie auch mehrfach im Weltcup zum Einsatz gekommen.
Ihren größten Erfolg feierte die Schwedin in der Saison 2020/21 beim Weltcup in Lahti, als sie mit der Staffel den zweiten Platz belegte.
In den vergangenen Jahren kam es nicht selten vor, dass Langläuferinnen die Sportart wechselten. Allerdings entschieden sich die meisten Athletinnen für den Biathlon.
Modig hingegen hat bereits ein konkretes Ziel für ihre Zukunft als Leichtathletin im Blick. Ihr Plan ist es, noch in diesem Jahr am traditionsreichen Länderkampf zwischen Schweden und Finnland teilzunehmen. Mit Blick auf ihre aktuellen Laufzeiten äußerte Modig: „Ja, das sind die passenden Distanzen.“