Der seit seinem schweren Sturz querschnittsgelähmte Lukas Müller hat das Tournee-Finale in Bischofshofen besucht.
Für den 23-Jährigen Österreicher war es der erste Besuch eines Wettkampfs seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr.
Der Juniorenweltmeister von 2009 hatte sich damals bei einem Sturz im Vorfeld der Skiflug-WM am Kulm schwere Wirbelverletzungen zugezogen. Bei Müller war danach eine inkomplette Querschnittslähmung diagnostiziert worden.
Die anderen Skispringer – und auch Trainer – freuten sich sichtbar sehr darüber, ihren Ex-Kollegen wieder einmal zu treffen. Müller sprach dabei nicht nur mit dem österreichischem Team, sondern unter anderem auch mit dem deutschen Bundestrainer Werner Schuster.
In den vergangenen Monaten hat Müller viele körperliche Fortschritte gemacht, kann zum Beispiel selbstständig einige Schritte gehen.