Ist sie bald wieder auf freiem Fuß?

In den Fall um Brittney Griner, der im Angesicht der gravierenden Spannungen zwischen Russland und den USA auch mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, zuletzt immer höhere Wellen geschlagen hatte, könnte nun nachhaltig Bewegung hineingekommen sein. (NEWS: Alles aus dem US-Sport)

US-Konsularbeamte haben erstmals Zugang zur in Russland inhaftierten Basketball-Olympiasiegerin Brittney Griner erhalten.

Dem WNBA-Star gehe es „so gut, wie es unter den gegeben Umständen zu erwarten war“, berichtete US-Außenministeriumssprecher Ned Price am Mittwoch.

Brittney Griner mit Kontakt zu US-Konsulat

Es werde enger Kontakt zu Griners Anwälten gehalten, die USA erwarteten nun „beständigen und zeitnahen Kontakt“.

Griner (31) war am 17. Februar am Moskauer Flughafen festgesetzt worden. In ihrem Gepäck hatten sich angeblich Vape-Kartuschen mit Cannabis-Öl befunden.

Zuletzt wurde die Untersuchungshaft bis zum 19. Mai verlängert. (BERICHT: Griner eine „hochkarätige Geisel“?)

Griner (Phoenix Mercury) spielt seit 2015 zusätzlich in der WNBA-Pause für UMMC Jekaterinburg.

US-Basketball-Star von Russland instrumentalisiert?

Bis auf die Olympiasiegerin von 2016 und 2021 haben alle Spielerinnen aus der US-Liga Russland nach der Invasion der Ukraine verlassen.

Aus den USA waren zuletzt immer lautere Vorwürfe zu vernehmen gewesen, Griner werde von russischer Seite für politische Zwecke instrumentalisiert und stehe so zwischen den Fronten im Ukraine-Krieg.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)