Seit 2009 ist Dorothea Wierer Stammgast im Biathlon-Weltcup. Dabei entwickelte sich die Italienerin zu einer der Top-Athletinnen und feierte zwei Gesamtweltcup-Erfolge.
Mit ihren 33 Jahren befindet sie sich allerdings bereits im Herbst ihrer Karriere, sodass es immer wieder Gerüchte über einen anstehenden Rücktritt gibt.
Wirklich Stellung beziehen, bis wann sie noch an den Start gehen möchte, will sie allerdings nicht. „Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich entscheide das von Winter zu Winter, weil mich das ‚Jetzt‘ interessiert und nicht die Zukunft“, erklärt sie im Interview mit Chiemgau24.
Die viermalige Weltmeisterin richtet ihre Entscheidung über die Zukunft danach, „wie es mir körperlich und gesundheitlich geht“. Solange es ihr gut geht, wird sie auch weiterhin im Rennen der besten Biathletinnen mitmischen.
Wierer will an Staffel-Gold anknüpfen
Derzeit befindet sie sich mitten in der Vorbereitung auf die anstehende Saison. Dabei verbrachte sie wie Tommaso Giacomel, Didier Bionaz, Patrick Braunhofer und Elia Zeni einige Tage in Ruhpolding, um sich bestmöglich vorzubereiten.
„Die Vorbereitung läuft bisher nach Plan. Es ist halt immer wieder dasselbe, es ist eine harte Zeit, so wie in jedem Sommer“, schildert Wierer.
Ihr Plan für die anstehende Winter-Saison ist dabei klar: Sie will ganz vorne angreifen. „Dazu braucht man Glück, man darf nicht krank werden und muss auf den Punkt topfit sein. Vom Rest lasse ich mich überraschen“, sagt die gute Schützin.
Dabei schielt sie auf einen ähnlichen Coup wie in der zurückliegenden Saison, als sie mit ihren Teamkolleginnen bei der WM in Oberhof Staffel-Gold holte. „Wir hoffen, an diese Leistungen im Winter anzuschließen“, erläutert Wierer.